Newsbrief: Flugbetrieb bei Unwetter
28.08.2026 SWISS Newsbrief 2 (Update): Flugbetrieb bei Unwetter
Bis zum späten Nachmittag mussten wir insgesamt 85 Flüge streichen, die für heute ab respektive nach Zürich geplant waren. Davon sind rund 11'200 unserer Passagiere betroffen, was wir ausserordentlich bedauern. Zahlreiche weitere Flüge verzeichnen Verspätungen von bis zu drei Stunden, in einzelnen Fällen auch darüber hinaus. Weitere Flugannullierungen im Verlauf des Abends können wir derzeit nicht ausschliessen.
Oliver Buchhofer, Chief Operating Officer von SWISS:
«Tausende Passagiere tragen heute die Folgen einer ausserordentlich schwierigen Betriebssituation. Unser gemeinsames Ziel muss jetzt sein, diese Auswirkungen so rasch wie möglich zu reduzieren. Dazu braucht es ein enges Zusammenspiel aller Systempartner und die Bereitschaft, die vorhandenen betrieblichen Möglichkeiten konsequent zu nutzen. SWISS, der Flughafen Zürich und Skyguide stehen hier gemeinsam in der Verantwortung gegenüber unseren Passagieren.»
Der SWISS-Flugbetrieb ist nach wie vor erheblich von der aktuellen Wetterlage beeinträchtigt. Wiederholte Gewitter und Blitze in der Region haben heute am Flughafen Zürich zu mehreren sogenannten «Handling-Stopps» geführt. Während dieser Stopps muss die Arbeit auf dem Vorfeld aus Sicherheitsgründen vorübergehend eingestellt werden. Flugzeuge können in dieser Zeit unter anderem nicht be- und entladen, betankt oder für ihren nächsten Flug abgefertigt werden.
Verspätungen häufen sich am Abend an
Die Gewitter schränken die Zahl der möglichen Starts und Landungen teilweise stark ein. Hinzu kommen deutlich längere Rollzeiten am Flughafen sowie wetterbedingte Einschränkungen im Schweizer Luftraum und in angrenzenden Lufträumen, darunter Deutschland und Frankreich.
Die Auswirkungen dieser Einschränkungen summieren sich über den Tag: Verspätet sich ein Flug, startet auch der nachfolgende Flug, der mit demselben Flugzeug geplant ist, entsprechend später. Gegen Abend laufen immer mehr dieser über den Tag aufgelaufenen Verspätungen zusammen und führen zu einem betrieblichen Flaschenhals.
SWISS übernimmt Kosten für Passagiere
Uns ist bewusst, dass hinter den rund 11'200 betroffenen Passagieren ebenso viele Reisepläne stehen, die heute nicht wie vorgesehen verlaufen. Wie üblich übernehmen wir als Fluggesellschaft in solchen Fällen sämtliche nötigen Kosten, die für unsere Passagiere anfallen. Dazu gehören Hotelübernachtungen bis zum nächstmöglichen Weiterflug, die zwischenzeitliche Verpflegung sowie nötige Taxifahrten oder Telefongespräche.
Die entsprechenden Belege können unsere Gäste im Nachgang bei unserem Kundendienst einreichen. Wir kümmern uns anschliessend um eine möglichst schnelle und unkomplizierte Rückzahlung.
Mit Hochdruck im Einsatz
Unsere Mitarbeitenden setzen weiterhin alles daran, den Flugbetrieb unter diesen schwierigen Bedingungen so stabil wie möglich zu halten. Zahlreiche Teams arbeiten mit Hochdruck daran, die Auswirkungen auf unsere Gäste so weit wie möglich aufzufangen – eine Arbeit, die sich auch in die Nacht hinein fortsetzen wird.
Wir hoffen, die Situation im weiteren Verlauf des Abends gemeinsam mit Skyguide und dem Flughafen Zürich zunehmend stabilisieren zu können, und danken unseren Gästen für ihre Geduld und ihr Verständnis.
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28.08.2026 SWISS Newsbrief: Flugbetrieb bei Unwetter
Aufgrund der Wetterlage mussten wir für heute bislang 27 Flüge ab und nach Zürich streichen. Dies betrifft rund 3'100 unserer Passagiere, was wir sehr bedauern. Die Flüge, die wir heute durchführen, sind teils von erheblichen Verspätungen von bis zu drei Stunden betroffen. Wir müssen aktuell leider davon ausgehen, dass wir je nach weiterer Entwicklung der Wetterlage im Tagesverlauf weitere Flüge streichen müssen.
Starke Gewitterzellen, die wiederholt über die Schweiz und die Region Zürich ziehen, beeinträchtigen unseren Flugbetrieb am Flughafen Zürich derzeit erheblich. In der Nähe des Flughafens werden immer wieder Blitzeinschläge registriert. In solchen Situationen muss die Arbeit auf dem Vorfeld aus Sicherheitsgründen zeitweise eingestellt werden.
Das bedeutet konkret: Bei einem sogenannten «Handling-Stopp» müssen die Mitarbeitenden das Vorfeld verlassen sowie Abstand von Flugzeugen und anderen metallischen Einrichtungen halten. In dieser Zeit können Flugzeuge beispielsweise nicht be- und entladen, betankt oder für den nächsten Flug abgefertigt werden.
Der Betrieb am Boden kommt damit weitgehend zum Stillstand. Auch wenn ein solcher Stopp nur eine begrenzte Zeit dauert, entstehen Verzögerungen, die sich über den weiteren Tagesverlauf fortsetzen können. Gleichzeitig schränkt die Wetterlage rund um den Flughafen die Zahl der möglichen Starts und Landungen teilweise stark ein.
Uns ist sehr bewusst, was das für unsere Gäste bedeutet. Wer einen Anschlussflug erreichen muss oder wessen Reisepläne plötzlich durcheinandergeraten, braucht viel Geduld. Das ist ärgerlich und belastend. Unsere Mitarbeitenden arbeiten mit Hochdruck daran, den Betrieb so stabil wie möglich zu halten, Anschlüsse wo immer möglich sicherzustellen und die Auswirkungen auf unsere Gäste zu begrenzen.
Warum Gewitter einen Flughafen so stark beeinträchtigen können und weshalb Handling-Stopps notwendig sind, erklären wir übrigens vertieft im SWISS Magazine: «Wenn am Flughafen alles stillsteht»